Segway-Polo - The Sport of Equals

 

Der erste Gedanke an Segway-Polo wurde im Jahr 2003 in den USA gemacht. Jonathan van Clute, ein Investor aus Sunnyvale in Kalifornien, kaufte sich einen Segway, nahm ihn mit ins Büro und zeigte das damals neue Gerät seinen Kollegen. Einer der übermütigen Tester stieß sich beim Durchfahren einer engen Tür den Kopf und kommentierte: "Dude, two words: Segway Polo"

 

Einige Wochen später traf Jonathan van Clute während der Halbzeit eines American-Football-Spiels der Minnesota Vikings auf Mitglieder der Bay Area Segway Enthusiasts Group (Bay Area SEG) und schlug ihnen vor ein Polo Spiel gegeneinander zu veranstalten. Einer der Mitglieder probierte das Polospielen mit einem Segway tatsächlich und stellte fest, dass es funktionierte und unheimlichen Spaß machte. Nach einigen Monaten kam es am 11. Juli 2004 zu einem ersten offiziellen Spiel. In der nachfolgenden Zeit nahm der Bekanntheitsgrad der Sportart zu.

 

Erste Regelwerke wurden erstellt und unter dem Namen "WOZ Challenge Cup" im Jahr 2006 erstmals Turniere ausgerichtet. Seit 2008 mitorganisiert durch die Internationale Segway Polo Association (ISPA). Der Turniername WOZ Challenge Cup leitet sich vom Spitznamen des selbst spielenden Apple Mitbegründers Steve Wozniak ab.

 

Heute gibt es eine Vielzahl regelmäßig stattfindender Turniere, von kleinen Hallenturnieren bis hin zu Weltmeisterschaften, an denen Mannschaften aus mehr als fünfzehn Nationen teilnehmen.

Der Spielverlauf

 

Beim Segway-Polo versuchen zwei Teams (in der Regel 5 gegen 5 Spieler) einen Schaumstoff-Ball ins gegnerische Tor zu schießen. Gespielt wird meistens über vier Chukka (Viertel) zu jeweils acht Minuten. Die taktischen Spielzüge ähneln sich denen anderer Ballsportarten, wie dem Handball oder Fußball.

Das Spielfeld

 

Das in der Regel mit Kunstrasen ausgestattete Spielfeld hat eine Größe ist zwischen 55 m und 68 m lang und zwischen 35 m und 43 m breit. Die bevorzugte Größe für internationale Turniere ist 61 m x 39 m mit seitlichen Begrenzungen. Es ist in Viertel geteilt, deren gedachte Linien für den Anstoß und verschiedene Strafstöße relevant sind. Mittig auf den kurzen Kanten befindet sich das Tor. Die Torpfosten haben einen Abstand von 2,44 m und sind etwa 1,5 m hoch. Die Torpfosten müssen so gefertigt sein, dass sie keine Gefahr für den Spieler darstellen.

Das Regelwerk

 

Das Regelwerk wird kontinuierlich durch die ISPA überprüft und auf neue Gegebenheiten angepasst:

 

ISPA Segway-Polo Rules 2017 (v1.7.3) EN

ISPA Segway-Polo Rules 2017 (v1.7.3) DE

Die Ausrüstung

 

Es wird auf einem Segway im Originalzustand gespielt. Die erlaubten Abmessungen, der maximale Reifendruck und die Höchstgeschwindigkeit sind im Regelwerk vorgeschrieben und dürfen nicht verändert werden. Alle Spieler müssen einen Helm mit Kinngurt tragen.

 

Die Maße des Schlägers sind auf eine Länge von 107 cm und einen Schaftdurchmesser von 2,54 cm beschränkt. Der Schlagkopf am Ende darf einen maximalen Durchmesser von 8 cm, eine Länge von 25,5 cm und ein Gewicht von 285 Gramm haben. Er muss zum Schutz der Spieler mit einem mindestens 6 mm dicken Schaumstoff gepolstert werden.

 

Der Ball hat einen Durchmesser von 10 cm. Er besteht aus zusammendrückbarem Schaumstoff, damit keine Spieler verletzt und an den Fahrzeugen keine Schäden angerichtet werden.

Lumi, das Maskottchen der Blade Dragons

Segway-Polo Bergisches Land e.V.

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